Faire Mobilität Mils – nächstes Meeting 21.11.2015 im Sportstüberl 19:00

Kurzmitteilung

Nachdem der Bau der Autobahnspange mit vereinten Kräften „vorerst“ erfolgreich verhindert wurde, sind wir nun alle in der Pflicht das Schlagwort „Mobilitätskonzept“ mit Leben zu füllen. Faire Mobilität Mils ist ein Beweis dafür, dass Bürger und Bürgerinnen auch abseits politischer Gesinnungen Verantwortung übernehmen und tätig werden, wo die Politik nicht kann oder nicht will.

Ich persönlich bin jetzt schon ein Fan!

Seite 1 Seite 2Anbei der Einladungsflyer Faire Mobilität Mils.

ACHTUNG: Im Flyer steht KIWI – Richtig ist Sportstüberl.

FMM-Flyer

Saubärtag am 18.4.2015

Kurzmitteilung

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Treffpunkt: 9:00 am 18.4.2015 am Bauhof Mils

Gemeinsames Aufräumen in Mils. Kampf den Saubären. Ärmel Hoch und mit Spass an die Sache ran. Im Anschluss gibt es eine kleine Jause beim Kirchenwirt.IMG_4250

Zusätzliche Infos zur Aktion gibt es auf:
https://www.atm-online.at/

 

Würde Sie ihren Kühlschrank bei offener Tür betreiben??

Anbei ein Leserbrief, der es leider nicht bis ins Dorfblatt geschafft hat – er ist an der Redaktionsgrenze hängen geblieben….leider ohne Antwort. Schade eigentlich….

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Würde Sie ihren Kühlschrank bei offener Tür betreiben – auch wenn Sie es sich „leisten“ könnten?


Eher nicht – oder? Warum nicht, das weiß jeder! Weil es Verschwendung von Energie und damit Geld wäre und außerdem irgendwie „ungeschickt“.  Bewusst oder unbewusst haben wir das aber 2014 im Frühwinter gemacht – übrigens ist der Trend, trotz hoher Temperaturen die Eislaufsaison auf ein Datum hin – unabhängig von der Witterung – zu eröffnen, schon länger zu beobachten. Bei den heurigen Außentemperaturen bis 12°C und höher haben wir unsere Kühlmaschinen für den Eislaufplatz unter Volllast angeworfen. Im Grunde ist das dasselbe wie mit dem Beispiel des offenen Kühlschranks. Die Kälteenergie entweicht ungehindert. Da der Platz nicht eingehaust ist, arbeiten die Maschinen gegen die Umwelt an (deren Wärmekapazität enorm ist). Eine vorsichtige Rechnung auf Basis der Temperaturdifferenz und der Fläche des Eislaufplatzes ergibt pro Tag einen Energieverbrauch von 3800 bis 5000 kWh (der genaue Wert müsste höher liegen, da Wirkungsverluste usw. nicht eingerechnet wurden).  Das entspricht dem Stromverbrauch von 1 bis 2 4-Personenhaushalten pro Jahr!
Ja, Mils kann es sich finanziell „leisten“ – aber heißt das im Rückschluss, dass was wir uns leisten können, zwingend sinnhaft ist? Lobende Worte von den Eissportlern gibt es natürlich.  Belasten wir aber nicht durch diese Art der Verschwendung die Ressourcen der nächsten Generation (auch die unserer Sportlerjugend) – diese muss es dann nämlich mit Klimaerwärmung, Ressourcenknappheit usw. teuer bezahlen?
Ist das „gescheit“? Eher nicht, oder? Vielleicht sollte man in der Zukunft doch darüber nachdenken, inwieweit jeder Weg, der sich kurzfristig „ausgeht“ auch nachhaltig gangbar ist! Schließlich geht es auch um die Zukunft unserer Kinder!

Helmut Gassner

Eis um jeden Preis?

Hi Leute

heute hab ich mal auf den Thermometer geschaut. Ca. 15°C. Beim Spaziergang Richtung Haslachweg meine Verwunderung. Beim Tennisplatz laufen die Eismaschinen auf Anschlag. Eine dünne Eisschicht zieht sich über den Tennisplatz. Wohl mühsamst mit einigem Energieeinsatz erzeugt.

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Ich frage mich – muss das wirklich sein? Wie flexibel ist man eigentlich? Ich denke mir, nachdem wir überall sparen, die Energie erst mal erzeugt werden muss, bezahlt werden muss – könnte man doch auch die Tage warten bis es kalt wird, oder?

Vielleicht wird’s auch immer wärmer, weil wir nicht warten wollen und unser Klima nachhaltig verändern??

Ich frage mich auch, ob Felix Mitterer in der Piefke Saga im letzten Teil nicht doch ein wahrscheinliches Zukunftsbild gemalt hat. Im Sommer Schi fahren und im Winter Strand liegen oder alles gleichzeitig.

Vielleicht sollten wir umdenken, insbesondere unsere Vordenker in der Gemeinde. Klimabündnisgemeinde ohne Konsequenz ist auch nix ….

Schöne neue Welt.

Verkehrsproblematik Dorfstrasse – Spange OST?

Hier startet WIR MILSER einen Informations- und Meinungsbildungsbeitrag zum Thema Verkehrsbelastung Dorfstrasse / Mils, etwaige Änderungen durch die angedachte SPANGE OST und Initiativen, die entweder bereits laufen oder initiiert werden sollten.

Letzlich gilt:
„Wer Straßen sät, wird letztlich Verkehr ernten“ – Je mehr wird dem Individualverkehr den Weg ebnen, desto mehr wird dieser – egal wie viele Straßen wir bauen…. fast ein Naturgesetz. Verzicht auf einen fragwürdigen (Stau) Komfort, etwas weniger individuelle „Freiheit“?
aber in unseren Köpfen gilt (leider) auch – frei nach Floriani:
„Lieber Skt. Florian, verschon unser Haus zünd‘ andere an“ – Na ja, am liebsten wäre es natürlich vielen von uns (Hand aufs Herz), wenn schon überall eine gutes „Durchkommen“ wäre, auch Straßen sind hierfür o.k. – aber halt nicht bei uns vor der Haustür….. Wie geht es den Betroffenen dabei? Solidarprinzip?
Vorab mal ein paar Daten über längere Zeit von einem engagierten und betroffenen Milser gesammelt:
20140404 Autos am Segment 20150404 Anzahl Autos pro Stunde 20150404 Anzahl von Fahrzeugen Dorfstrasse 20150404 Dauer der fahrzeugfreien Zeit

29.5.2014 – Information der Landesregierung:

https://www.tirol.gv.at/meldungen/meldung/artikel/neues-mobilitaetskonzept-bringt-umfassende-verkehrsloesung-fuer-hall-und-mils/

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Bürgerbeteiligung beim Workshop für das Gemeindezentrum erwünscht 13.3 und 14.3.2014

 

 

Am 13.3 und 14.3 finden in Mils verschiedene Workshops unter Bürgerbeteiligung statt. Thema:

Wie kann das Milser Dorfzentrum gestaltet werden?

Was sind die Vorgaben für die Architekten und Planer?

Beispiele wären:

  • Begegnungszone statt autofrei oder Fussgängerzone
  • Einbindung der Bewohner des Josefs Institutes bei der Bewirtschaftung eines Cafes
  • Möglichkeit für Rollschuhfahrer, Skater, Boarder und andere
  • Gute Erreichbarkeit zu Fuß und ortsnahe Parkmöglichkeit, aber nicht im Zentrum (dort nur Zufahrt)
  • Ort für eine Freilichtbühne oder Veranstaltungsfläche (inkl. Anschlüssen usw.)
  • Möglichkeit für Public Viewing

Das geht alles nur, wenn sich möglichst viele beteiligen – also geht’s hin

H.

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Gerichtsurteil bestätigt: Luftbeeinträchtigung durch Heizen max. 10 min

In der TT war folgender Artikel zu lesen.  Alle Rauchgeplagten wird es freuen zu hören, dass man schlechte Luft verursacht durch falsches oder unbedachtes Heizen nicht einfach tolerieren muss.

Das geht uns auch in Mils an – wie schon mehrfach berichtet. Bisher scheuen sich Bürgermeister und Rauchfangkehrer etwas gegen die Luftbelastung im Winter zu unternehmen, obwohl die schwarzen Schafe bekannt sich (so zumindest nach einer Aussage eines Mitarbeiters des Rauchfangkehrers – „…das sieht man sofort an der Asche…“)

 

022014 TT Bericht Heizen

Neues Treffen von MILS MOBIL 29.1.2014 20:00 Sportstüberl Mils

Status

Helmut Gassner

 

 

AM 29.1.2014 um 20:00 Uhr findet im Sportstüberl in Mils das nächste Treffen von MILS MOBIL statt.

Mils MOBIL ist ein lockerer Zusammenschluss von Interessierten zu den Themen öffentlicher Verkehr und Radfahren.
In Zeiten des zunehmenden Individualverkehrs wollen wir umweltverträgliche Mobilität fördern und Sprachrohr dafür in der lokalen Öffentlichkeit sein.
Interessierte sind herzlich eingeladen; wir bitten um kurze Nachricht unter mils-mobil@gmx.at.

Mils Mobil

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiches Kommen.

Der Weissenbach: Naturparadies und Naherholungsraum

Galerie

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Ein Sommer, der alle Hitzerekorde bricht, führt bei Alt und Jung gleichermaßen zur Suche nach dem kühlenden Nass sowie Erholung und Spaß unter Gleichgesinnten. Überfüllte Schwimmbäder und bis an die Grenzen ausgelastete Seen erleichtern dieses Unterfangen nicht gerade. Was darf … Weiterlesen

Raumordnungskonzept MILS – Vorstellung am 28.5.2013

Am 28.5.2013 fand im Vereinshaus die Vorstellung des neuen Milser Raumordnungskonzept durch den Bürgermeister Herr Dr. Hanser und Hrn. DI Egg (http://www.egg-raumplaner.at/) statt. Die Veranstaltung war gut besucht (ca. 70 Milser)

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Was ist nun ein Raumordnungskonzept?

Allgemein gesprochen:

Die überörtliche Raumordnung dient der geordneten und nachhaltigen
räumlichen Entwicklung des Landes, die die Interessen der Wirtschaft,
der Umwelt- und der Sozialverträglichkeit ausgewogen berücksichtigt.

Wer es genau wissen will kann sich unter: http://www.tirol.gv.at/themen/landesentwicklung/raumordnung/oertliche-raumordnung/oerk/

bzw. direkt im Gesetz (Rechtsinformation Bundeskanzleramt):

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrT&Gesetzesnummer=20000474

kundig machen,

Die Zusammenhänge:

Die räumliche Nutzung von Flächen wird geregelt durch:

  • Raumordnungskonzept (gesetzlich vorgeschrieben mit starkem strategischen Aspekt für die nächsten 10 Jahre)
  • Flächenwidmungsplan (hier gibt es Details mit parzellenscharfer Abtrennung)
  • Bebauungsplan (wie wird bebaut und erschlossen, z.B. Straße, Bauweise, Bauhöhe, Baudichte, Maßstab usw.)
  • wichtig ist auch noch die Umweltberichterstattung zum strategischen Umweltbericht

Kurzinhalte:

  • Am Konzept wurde 2 Jahre gearbeitet – alle Fraktionen waren konstruktiv beteiligt
  • Bis 2021 225 neuen Haushalte (hochgerechnet), d.h. von 4138 (2011) Bürgern auf ca. 4552 in 2021

Geht man von dieser Einwohnerentwicklung aus, so werden in den nächsten 10 Jahren ca. 6 ha Baugrund benötigt. Dieser Wert ergibt sich aus einer Berechnung, der ein Schlüssel zu Grunde liegt, der Nachverdichtungen, verdichtete Bauweise, Wohnungen und Einfamilienhäuser berücksichtigt.

Derzeit sind bereits 18 ha als Baugrund ausgewiesen, d.h. nach Vorgabe der Tiroler Landesregierung werden nicht mehr viel Neubaugründe vorzusehen sein (eher Rückwidmungen). Um Rückwidmungen zu vermeiden wurde das Mittel der Zone 0 gewählt (d.h. ein zeitlich befristetes Bauverbot statt einer Rückwidmung mit Härten für den Eigentümer)

Bis zum 1.7.2013 sollte die erste Version (1.Auflage) der Öffentlichkeit vorliegen. In der Folge ist jeder Einwand zu behandeln. Danach folgt die 2. Auflage und weiters die gesetzliche Genehmigung. Die erste Auflage wird in schriftlicher Form im Gemeindeamt aufliegen und auch als elektronischer Download der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

IMG_0019 als Smartobjekt-1Nach der Diskussion folgte eine interessante und konstruktive Diskussion. Als erstes Resumee scheint der Entwurf bei den anwesenden Milsern positiv angekommen zu sein.