6.5.15 Gemeinderatsgrundsatzentscheidung zur Spange OST – Hall

Hallo Milser!
Kommt zur Gemeinderatssitzung am 6.5. und lasst es nicht geschehen, dass ohne Alternativen und gegen die Mehrheit in der Bevölkerung die ASP OST beschlossen wird.

Jedes Gemeinderatsmitglied sollte gut darüber nachdenken, ob ihre/seine persönliche Stimme die Entscheidung für massiven Straßenbau für 40 Millionen Euros in BETON gießen wird. Die Haller Entscheidung wird für uns wichtig sein.hbfggiec

Wichtig aus noch: Resolution gegen TTIP!

Gemeinderatssitzung am 24.2. – Ein Scheideweg zum Mobilitätskonzept

 

GEHT’S HIN und ZEIGT’S PRÄSENZ…oder nehmt’s alles hin

Treffpunkt 24.2. Gemeindeamt Mils im Sitzungssaal

Hallo Leute!!

Habe erfahren, dass am 24.2.15 in der Gemeinderatssitzung (-> siehe Agenda) unter Punkt 7 eine Grundsatzentscheidung zur Spange OST gefällt werden soll (Grundsatzbeschluss über das Mobilitätskonzept Hall-Mils (Spange Hall-Ost) BGM/325/2015).

Na wahrscheinlich geht es mit den Stimmen der Bürgermeisterfraktion dafür aus! Die Opposition ist wahrscheinlich bis auf Ausnahmen dagegen. WIR MISLER schließt sich an!

Ein Befürwortung des Konzeptes halte ich für Falsch!

Es sind noch nicht alle Gutachten erhoben, nicht alle Alternativen geprüft und es kostet wahrscheinlich 30 Mio unseres Steuergeldes – da darf man schon nochmal darüber nachdenken.

Was die Spange für unsere Mitbürger in der Dorfstrasse bedeuten wird, kann man sich wohl denken. Diese Bürger sind mit ca. 4000 Fahrzeugen heute schon am Limit (oder darüber).

Auch die Brunnholz- und die Schneeburgstrasse werden nicht unbeeinflusst bleiben.
Solidatität ist hier angesagt.

Uns fehlen nach wie vor Konzepte für E-Mobilität, bessere Öffis, Anbindung der Bahn, Regiobusse, Fusswege usw.

Nach einem gültigen Beschluss besteht zumindest für die Befürworter kein Anlass mehr da weiter tätig zu werden.

Anbei ach die Agenda

1 Genehmigung der Niederschrift vom 16.12.2014
2 Bericht des Bürgermeisters
3 Darlehensaufnahme Bauvorhaben Klammstraße/Sandegg BGM/319/2015
4 Haushaltsüberschreitungen BGM/321/2015
5 Abweichungen gegenüber Voranschlag 2014 BGM/320/2015
6 Jahresrechnung 2014 BGM/322/2015
7 Grundsatzbeschluss über das Mobilitätskonzept Hall-Mils (Spange Hall-Ost) BGM/325/2015
8 Verordnung über die Festsetzung der Waldumlage 2015 BGM/324/2015
9 Abschluss eines Vertrages über die Tragung des Investitionsaufwandes i.Z. mit der Errichtung des Neubaus Schulzentrum Stadt Hall i.T. BGM/318/2015
10 Investitionsbeteiligung Ausbau Glungezerbahn BGM/282/2014
11 Schulbus für Vorschulkinder im Sommersemster 2014/15 BGM/323/2015
12 nicht öffentlich – gesperrte Information
13 Flächenwidmungsplanänderung Gste. 1100 und 1097/12 (Reschenhof) BGM/298/2014
14 Rückwidmung Teilfläche aus Gst. 2436 (Tschugg) von landwirtschaftlichem Mischgebiet in Freiland BGM/233/2014
15 Bebauungsplanänderung Milser-Heide-Str. (Engleder) Gst. 1171/5 BGM/313/2015
16 nicht öffentlich – gesperrte Information
17 nicht öffentlich – gesperrte Information
18 Anträge, Anfragen und Allfälliges
19 Personelles

Bürgerbeteiligung beim Workshop für das Gemeindezentrum erwünscht 13.3 und 14.3.2014

 

 

Am 13.3 und 14.3 finden in Mils verschiedene Workshops unter Bürgerbeteiligung statt. Thema:

Wie kann das Milser Dorfzentrum gestaltet werden?

Was sind die Vorgaben für die Architekten und Planer?

Beispiele wären:

  • Begegnungszone statt autofrei oder Fussgängerzone
  • Einbindung der Bewohner des Josefs Institutes bei der Bewirtschaftung eines Cafes
  • Möglichkeit für Rollschuhfahrer, Skater, Boarder und andere
  • Gute Erreichbarkeit zu Fuß und ortsnahe Parkmöglichkeit, aber nicht im Zentrum (dort nur Zufahrt)
  • Ort für eine Freilichtbühne oder Veranstaltungsfläche (inkl. Anschlüssen usw.)
  • Möglichkeit für Public Viewing

Das geht alles nur, wenn sich möglichst viele beteiligen – also geht’s hin

H.

20140211 Dorfzentrum001

Raumordnungskonzept MILS – Vorstellung am 28.5.2013

Am 28.5.2013 fand im Vereinshaus die Vorstellung des neuen Milser Raumordnungskonzept durch den Bürgermeister Herr Dr. Hanser und Hrn. DI Egg (http://www.egg-raumplaner.at/) statt. Die Veranstaltung war gut besucht (ca. 70 Milser)

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Was ist nun ein Raumordnungskonzept?

Allgemein gesprochen:

Die überörtliche Raumordnung dient der geordneten und nachhaltigen
räumlichen Entwicklung des Landes, die die Interessen der Wirtschaft,
der Umwelt- und der Sozialverträglichkeit ausgewogen berücksichtigt.

Wer es genau wissen will kann sich unter: http://www.tirol.gv.at/themen/landesentwicklung/raumordnung/oertliche-raumordnung/oerk/

bzw. direkt im Gesetz (Rechtsinformation Bundeskanzleramt):

http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrT&Gesetzesnummer=20000474

kundig machen,

Die Zusammenhänge:

Die räumliche Nutzung von Flächen wird geregelt durch:

  • Raumordnungskonzept (gesetzlich vorgeschrieben mit starkem strategischen Aspekt für die nächsten 10 Jahre)
  • Flächenwidmungsplan (hier gibt es Details mit parzellenscharfer Abtrennung)
  • Bebauungsplan (wie wird bebaut und erschlossen, z.B. Straße, Bauweise, Bauhöhe, Baudichte, Maßstab usw.)
  • wichtig ist auch noch die Umweltberichterstattung zum strategischen Umweltbericht

Kurzinhalte:

  • Am Konzept wurde 2 Jahre gearbeitet – alle Fraktionen waren konstruktiv beteiligt
  • Bis 2021 225 neuen Haushalte (hochgerechnet), d.h. von 4138 (2011) Bürgern auf ca. 4552 in 2021

Geht man von dieser Einwohnerentwicklung aus, so werden in den nächsten 10 Jahren ca. 6 ha Baugrund benötigt. Dieser Wert ergibt sich aus einer Berechnung, der ein Schlüssel zu Grunde liegt, der Nachverdichtungen, verdichtete Bauweise, Wohnungen und Einfamilienhäuser berücksichtigt.

Derzeit sind bereits 18 ha als Baugrund ausgewiesen, d.h. nach Vorgabe der Tiroler Landesregierung werden nicht mehr viel Neubaugründe vorzusehen sein (eher Rückwidmungen). Um Rückwidmungen zu vermeiden wurde das Mittel der Zone 0 gewählt (d.h. ein zeitlich befristetes Bauverbot statt einer Rückwidmung mit Härten für den Eigentümer)

Bis zum 1.7.2013 sollte die erste Version (1.Auflage) der Öffentlichkeit vorliegen. In der Folge ist jeder Einwand zu behandeln. Danach folgt die 2. Auflage und weiters die gesetzliche Genehmigung. Die erste Auflage wird in schriftlicher Form im Gemeindeamt aufliegen und auch als elektronischer Download der Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

IMG_0019 als Smartobjekt-1Nach der Diskussion folgte eine interessante und konstruktive Diskussion. Als erstes Resumee scheint der Entwurf bei den anwesenden Milsern positiv angekommen zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

Polit – Talk einmal anders – Zur Wahl in Tirol

Schaut euch das einfach mal an:

Kommt inhaltlich ohne Kommentar aus.

Ich finde grundsätzlich, dass gerade in der Politik die zeitnahe Bidirektionalität, die das Medium Internet ermöglicht (mit relativ wenig Infrastruktur und Software), die Bürgerbeteiligung erhöhen kann. Andererseits zu sehen, was das direkte Feedback von gemachten Aussagen z.B. hier im Talk war, nützte wohl einigen Politikern als Stimmungsparometer. Das funktionierte, wie man sehen konnte, auch parteiunabhängig.

Cool wäre (d)eine Bürgerbeteiligung auf diese Art z.B. auch bei Gemeinderatssitzungen – oder zumindest ein Lifestream von den Sitzungen wäre wünschenswert.